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Praxis-Webseiten

Ratgeber · Relaunch

Praxis-Website Relaunch: die belastbare Checkliste

Die meisten Relaunch-Probleme entstehen nicht im Design, sondern an Übergängen: vergessene URLs, fehlende Redirects, ungeprüfte Formulare oder unklare Verantwortlichkeiten.

1. Bestand vollständig erfassen

Crawlen Sie alle erreichbaren URLs, Statuscodes, Titel, Beschreibungen, Überschriften, Canonicals, Bilder, Formulare und strukturierten Daten. Ergänzen Sie Daten aus Sitemap, Analyse, Search Console und Backlinks. Nur so werden versteckte, aber wertvolle Einstiegsseiten sichtbar.

2. Backup und URL-Mapping

Sichern Sie Dateien und Datenbank in einem wirklich wiederherstellbaren Archiv. Jede alte URL erhält anschließend genau eine Entscheidung: beibehalten, inhaltlich überarbeiten, per 301 auf ein passendes Ziel leiten oder bewusst entfernen. Redirect-Ketten sind zu vermeiden.

3. Inhalte und Design abnehmen

Prüfen Sie fachliche Aussagen, Kontaktdaten, Verantwortlichkeiten, Bildrechte und Pflichttexte. Die mobile Navigation, Tastaturbedienung, Fokuszustände und Formularfehler gehören zur Designabnahme – nicht erst zum späteren Bugfixing.

4. Vor und nach dem Livegang messen

Crawl, Formularprüfung, strukturierte Daten, Lighthouse-Werte und Browserchecks werden auf der späteren Zielumgebung durchgeführt. Nach dem Umschalten folgen erneuter Crawl, Redirect-Test, Indexierungsprüfung und enges Monitoring der wichtigsten Einstiegsseiten.

Kurz zusammengefasst

Gute Entscheidungen entstehen aus überprüfbaren Anforderungen, klaren Zuständigkeiten und einer Abnahme auf der realen Zielumgebung. Lassen Sie sich Leistungsumfang und offene Annahmen konkret dokumentieren.

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